Zentrum für Teekultur und Chinas Künste

Das neue Zentrum für Teekultur und chinesische Künste ist Teil des Konfuzius-Instituts an der Universität Hamburg mit Sitz im Chinesischen Teehaus „Hamburg Yu Garden“. Von diesem symbolträchtigen Ort aus schlägt es eine einzigartige Brücke zwischen den beiden Partnerstädten Hamburg und Shanghai, zwischen Europa und China.
 
Tee hat als Nationalgetränk in China von der naturwissenschaftlichen über die historisch-kulturelle und ästhetische bis hin zur wirtschaftlichen Dimension über seine Landesgrenzen hinaus eine beachtliche Wirkungsgeschichte entfaltet. Mit der chinesischen Teekunst verbinden sich innere Werte und ästhetischer Genuss für alle Sinne.
 
Vor dem Hintergrund seiner enormen Popularität in Geschichte und Gegenwart erschließen sich über den Tee viele weitere Bereiche chinesischer Kultur. Ausgehend von den „Vier Künsten“, die die Gelehrten im alten China zu beherrschen hatten, sind zusätzliche Schwerpunkte des Zentrums für Teekultur und chinesische Künste der Kalligrafie und Tuschemalerei, dem Denksport der Brettspiele Xiangqi und Weiqi (Go), sowie der Griffbrettzither Guqin und weiteren traditionellen chinesischen Instrumenten gewidmet.
 
Das Zentrum für Teekultur und chinesische Künste hat zum Ziel, in internationalem und interdisziplinärem Rahmen die wissenschaftliche Beschäftigung mit chinesischer Teekultur zu fördern und diese einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Das Spektrum des Angebots reicht von regelmäßigen Einführungsveranstaltungen, Clubabenden und Workshops über vertiefende Seminare, Meisterkurse und zertifizierte Ausbildungen bis hin zu fachlichen Symposien und Konferenzen.