CHINA MEETS EUROPE

CHINA MEETS EUROPE - Eine Veranstaltungsreihe des Konfuzius-Instituts Hamburg zu Gast bei den europäischen Kulturinstituten Goethe-institut Hamburg, Institut francais Hambourg, Instituto Cervantes Hamburg, Instituto Italiano di Cultura Amburgo
 
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe CHINA MEETS EUROPE ist das Konfuzius-Institut Hamburg anlässlich des Europäischen Kulturerbejahrs 2018 je einmal zu Gast bei den europäischen Kulturinstituten Goethe-Institut Hamburg, Institut français Hambourg, Instituto Cervantes Hamburg und dem Istituto Italiano di Cultura Amburgo.
 
 

Dienstag, 26.06.2018, 19.00 Uhr

Chinesische Musik und Europas Klangvielfalt am Beispiel italienischer Operntradition: Von Peking-Oper bis Puccini – Pflege und Innovation in der musikalischen Entwicklung

Istituto Italiano, Hansastraße 6, 20149
 
Karsten Gundermann, Komponist, Hamburg
Yuanyuan Voß, Musikerin, Hamburg
Moderation: n.n.

 
Vortrag und Performance im Istituto Italiano di Cultura Amburgo
 
Musik aus China ist in Europa immer noch wenig bekannt, aber die sogenannte „Peking-Oper“ kennt jeder. Und wie ist es mit der Musik aus Europa in China? Weit bekannter ist sie dort, neben deutschen Komponisten stammen die wohl bekanntesten Komponisten klassischer Musik aus Italien. Hier setzt der Dialog an, mit dem der Komponist und Kenner chinesischer Musik, Karsten Gundermann, und die in Hamburg lebende Musikerin Yuanyuan Voß zu einer musikalischen Reise einladen: Am Beispiel italienischer und chinesischer Operntraditionen führen sie in die Gemeinsamkeiten und Unterschiede musikalischer Kulturen ein. Neben Einblicken in Geschichte und gegenwärtige Trends tragen sie Musikbeispiele per Klavier und Gesang selber vor. Dieser musikalische Streifzug soll auch zum Gespräch mit dem Publikum anregen.

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Dienstag, 13.11.2018, 19.00 Uhr

Chinesische Kaiserpaläste und Europas Hofkultur am Beispiel des spanischen Palastlebens: Zwischen Wahrung architektonischen Kulturerbes und touristischer Vermarktung

Instituto Cervantes, Fischertwiete 1, 20095

Vortrag und Gespräch:
Dr. Hans-Wilm Schütte, Sinologe und Publizist, Hamburg
Prof. Dr. Magrit Kern

 
Expertengespräch, Bildpräsentation im Instituto Cervantes Hamburg

Die Architektur von Palästen spielt zur Untermauerung des Herrschaftsanspruchs von Kaiser- und Königsfamilien vieler Länder eine bedeutende Rolle. Sowohl in China als auch in Spanien finden sich beeindruckende Bauwerke, die verschiedener nicht sein könnten. Oder gibt es doch Gemeinsamkeiten? Die Experten Dr. Hans-Wilm Schütte und Frau Prof. Kern präsentieren die jeweiligen Palastkulturen und vertiefen das Thema im gemeinsamen Gespräch. Dabei zeigen sie seltenes Bildmaterial vom Kaiserpalast in Beijing, der kaiserlichen Sommerresidenz in Chengde etc., sowie von El Escorial in Madrid und geben Einblicke in die Besonderheiten, von der Baukunst über die Hofkultur bis hin zur touristischen Vermarktung in der Gegenwart.

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Mittwoch, 04.12.2018, 19.00 Uhr

Chinesische Ess- und Trinkgewohnheiten und Europas kulinarische Traditionen am Beispiel französischer Genusskultur: Geschichten von Baguette und Baozi – und die Zukunft des Weines“

Institut Français, Heimhuder Straße 55, 20148   

Gespräch:
Chen Qiuyi, Chef des Red Chamber, Hamburg
Axel Taris, Chef von Maison Taris „Der Franzose“, Hamburg
Moderation: Annett Kahl, Sinologin, Hamburg

 
Expertengespräch und Tasting im Institut français Hambourg

Essen und Trinken spielt in China bekanntermaßen eine große Rolle, aber auch in Europa haben sich vielfältige Kulturen herausgebildet, und Frankreich ist ein gutes Beispiel. Als Kennerin französischer und chinesischer Küche befragt die Moderatorin Annett Kahl ihre Gäste: Chen Qiuyi ist bekannt für mehrere preisgekrönte Restaurants in Hamburg, die traditionelle chinesische Küche vom Feinsten bieten, aber auch offen für Neues sind. So hat er erlesene Weine mit chinesischem Essen zusammengeführt, und auch Weine aus China in Deutschland hoffähig gemacht. „Der Franzose“ von Axel Taris ist wiederum schon lange nicht mehr ein französischer „Geheimtipp“ in Hamburg. Welche Gemeinsamkeiten lassen sich bei chinesischen und französischen Ess- und Trinkgewohnheiten entdecken? Und welchen Einfluss haben die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen China und Europa darauf? Im geselligen Gespräch widmen wir uns unter anderem den Fragen, wie der Wein nach China kam, welchen Stellenwert Weingenuss in China hat, wie die Franzosen das steigende Interesse aus dem Osten wahrnehmen und was das für die Zukunft der Weinproduktion bedeutet.

Im anschließenden Tasting können sich die Gäste den Gaumenfreuden zuwenden und eigene Erfahrungen sammeln, denn es werden ausgesuchte chinesische und französische Weine verkostet, begleitet von kleinen Köstlichkeiten beider Kulturen.

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Aus unserem Archiv:

 

Chinas Literaten und Europas Gelehrsamkeit am Beispiel deutscher Dichter und Denker: Zur Rolle von Intellektuellen in der Gesellschaft von früher bis heute

Goethe-Institut Hamburg, Hühnerposten 1

Dienstag, 27.03.2018, 19.00 Uhr         

Diskussion:
Dr. Jing Bartz, Hamburg/Beijing
Dr. Marc Hermann, Bonn

Performance:
Jakob Brühl, Poetry Slammer, Hamburg

www.ki-hh.de                  https://www.goethe.de/ins/de/en/kur/ort/ham.html

Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe CHINA MEETS EUROPE ist das Konfuzius-Institut Hamburg zu Gast im Goethe- Institut. Die beiden Experten Herr Dr. Marc Hermann und Frau Dr. Jing Bartz spannen einen Bogen von der Goethezeit bis zur Gegenwart und sprechen am Beispiel ausgewählter Schriftsteller von Goethe bis Wang Shuo über das intellektuelle Selbstverständnis deutscher und chinesischer Autoren im Wandel der Zeiten und Systeme. Dabei geht es vor allem um die Frage: Wie positionieren sich die Autoren im Spannungsfeld von Politik und Markt? Aufgelockert wird das Gespräch durch Beiträge des Poetry Slamers Jakob Rühl, der ausgesuchte Text kunstvoll vorträgt. Im Anschluss laden das Konfuzius-Institut und das Goethe-Institut alle Gäste zu einem kleinen Umtrunk ein.

Marc Hermann, Germanist und Sinologe, studierte Germanistik an der Universität Kiel, chinesische Sprache und Literatur an der Fudan-Universität in Shanghai und Sinologie an der Universität Bonn, wo er 2011 promovierte.
2012 – 2017 war er als DAAD-Lektor an der Tongji-Universität in Shanghai, seit 2017 ist er als Akademischer Rat in der Abteilung für Sinologie der Universität Bonn tätig. Er hat zahlreiche Werke der modernen und zeitgenössischen chinesischen Literatur ins Deutsche übersetzt."

Jing Bartz, Chinaexpertin und Kulturmittlerin, schloss 1989 ihr Studium der Literaturwissenschaften in Beijing ab, promovierte und erlangte ihren MBA in Kiel und Leipzig. Von 2003 bis 2010 arbeitete sie für das Buchinformationszentrum der Frankfurter Buchmesse in Peking, von 2010 bis 2013 initiierte und leitete sie das Joint Venture von Hachette Livre mit der chinesischen Verlags- und Mediengruppe Phoenix. Nachdem sie zehn Jahre in Peking gelebt und gearbeitet hat, siedelte sie wieder nach Hamburg über und betätigt sich seither als selbstständige Beraterin, Kulturmanagerin und Autorin. Ihr Hauptanliegen ist die Entwicklung und Umsetzung sino-westlicher Kulturprojekte.

Jakob Rühl, Hamburger Student und Poetry Slammer, tritt seit 2016 unter dem Künstlernamen Moewenseele regelmäßig auf Slam-Bühnen in der gesamten Bundesrepublik Deutschland auf und moderiert mittlerweile auch eigene Veranstaltungen in Hamburg und Ahrensbök (Ahrensböker Poetry Slam). Er tritt außerdem für den Wild Wild Slam aus Bergedorf bei der Hamburger Stadtmeisterschaft 2018 an. Der in Hamburg lebende Student schreibt über ernste Themen und gesellschaftliche Missstände, um Menschen einen anderen Blickwinkel zu geben.

Kosten: 8€ (erm. 5€) in Kooperation mit dem Goethe-Institut Hamburg

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